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Thema: Kinderglück: Auftrag an Kirche und Gesellschaft Moderation: Univ. Prof. Dr. Mazal Podium: Univ. Prof. Dr. Paul Zulehner: Neurowissenschaften (Hüther, Bauer) lehren, dass Menschen formbar sind: Im Guten wie im Bösen. So können Kinder von „den von den Vätern ererbten sinnlosen Lebensweise“ (1 Petr 1,18) erfasst werden, oder aber eine alternative Lebensweise, nämlich eine Kultur der Liebe lernen. Dazu aber braucht es, so Hüther, Gemeinschaften der Liebe. Das ist ein hoher Anspruch an die Kirche und an alle Lebensfelder der Kinder in unseren modernen Gesellschaften. Rektorin MMag. DDr. habil. Ulrike Greiner (PH Oberösterreich): Wenn wir über die Qualität der Aus- und Weiterbildung von LehrerInnen nachdenken und die Rückmeldungen der Studierenden ernstnehmen, die sich auf den Lehrberuf vorbereiten, so wünscht man sich, konkrete Kinderwelten, kindliche Erfahrungen von Glück und Leid und lernbiographische Entwicklungen als „konkrete Fälle“ der Hochschullehre in den Mittelpunkt zu stellen, bis hin zur Frage, wie die realen Begegnungen mit den (lernenden) Kindern während des Studiums so gestaltet werden können, dass für Studierende die Bedeutung und Verantwortung ihres zukünftigen Berufes nachhaltig sichtbar wird. Hier sollen die Bemühungen, das „lernende Kind“ in den Mittelpunkt der hochschulischen Lehre zu stellen, skizziert werden. Dr. Stefan Zechner (FA für Psychiatrie, Verein PASS Wien) Prof. Heidemarie Zürner (Lehrbeauftragte an der Pädagogischen Hochschule Kärnten - Viktor Frankl Hochschule): Jedes Kind kommt als Novum, als einzigartiger unersetzbarer Botschafter Gottes auf die Welt. (Gen 2,7: Da formte Gott, der Herr, den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in sine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen.) Es will sein Potenzial als geistbegabtes Wesen entfalten, einbringen und altersadäquat seine Wahlmöglichkeiten zur Selbst- und Weltgestaltung leben und Verantwortung dafür übernehmen. Nehmen wir den Menschen in diesem Auftrag ernst, wird er sein Leben gelingend und sinnvoll gestalten. Reduzieren wir den Menschen jedoch ausschließlich auf seine Bedürfnisse und Zustände, wird er sich zur Wehr setzen und entsprechend seinen Anlagen mit Aggression, Depression oder Suchtverhalten reagieren. Ziel der Diskussion ist es, die Bedingungen des gesellschaftlichen Umfelds und der Erziehung aufzuzeigen, mit denen Kinder die besten Startvoraussetzungen für ein glückendes und selbstverantwortliches Leben vorfinden. Der Auftrag der Kirche soll dabei besonders formuliert werden, als Anfrage wie auch als Auftrag an ihre pastorale und spirituelle Praxis. Überladene Sehnsüchte sollen ebenso entlarvt werden wie strukturelle Devianzen in Gesellschaft und Kirche. - * - FRÜHERE VERANSTALTUNGEN => Interdisziplinäres Symposium „Auswirkung einer Scheidung auf das Kind“ am Montag, dem 8. Juni 2009 im Hörsaal der Psychiatrie der Kliniken am Südgarten (AKH Wien). ReferentInnen: Richterin Dr. Ursula Kovar: Scheidungsanwältin Dr. Brigitte Birnbaum: Psychologe Ass. Prof. Dr. Harald Werneck: => Seminar: Kinder im österreichischen Recht: Überlegungen zur Einführung einer Kinderverträglichkeitsprüfung am 19. November 2008 im Juridicum, Wien ReferentInnen: Mag. Martina Rosenmayr, Assistentin am Institut für Zivilrecht, Uni Wien: Dr. Ursula Kovar, Richterin am Bezirksgericht Hietzing: Prof. Wolfgang Mazal, Prof. für Arbeits- und Sozialrecht, Uni Wien:
(red) |
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